Die Lösungssucher

Rhomberg Fahrleitungsbau GmbH realisiert herausforderndes Großprojekt für die ÖBB.

 

Um künftigen Anforderungen gerecht werden zu können, wird die komplette Stromversorgung des Bahnhofes Wiener Neustadt auf neue Beine gestellt. Mit der Errichtung eines neuen Unterwerkes ist auch die Adaptierung aller Speiseleitungen für die Traktionsstromversorgung der Bahn verbunden.

Rhomberg Fahrleitungsbau ist mit der Adaptierung der Speiseleitungen und der Oberleitungsanlage beauftragt, wobei sämtliche Arbeiten ohne nennenswerte Einschränkung des Fahrbetriebes durchgeführt werden müssen.

"Bei einem derart komplexen Projekt kommt es naturgemäß immer wieder zu Herausforderungen“, erklärt unser Bauleiter Ronald Ehrenhöfer. Gleichzeitige Arbeiten unterschiedlicher Gewerke erfordern ein hohes Maß an guter Planung, Abstimmung und Koordination.

Die Lösungen für diese Herausforderungen lagen vor allem im ausgeklügelten Bauablauf. Beispiel Maststellarbeiten: In zwei Hauptbauphasen wurden zunächst im Januar mit Hilfe eines Maststellgerätes die Maste für Gleis 1 und anschließend im Mai die für Gleis 2 gestellt. Der Clou: Vor und zwischen den Hauptbauphasen wurden bereits Teile der Speise- bzw. Rückleiter aufgezogen, mit dem Altbestand verbunden und so die stete Stromversorgung gewährleistet.

Ronald Ehrenhöfer
"Wir bieten den Kunden Lösungen zu ihren Problemen an."
Ronald Ehrenhöfer
Senior Bauleitung FVK

Die Vormontagearbeiten, bei denen insgesamt 11 Tonnen Eisenarmaturen eingebaut wurden, erfolgten gleisgebunden, ebenso die Montagearbeiten für das Kettenwerk der Oberleitungsanlage. Schließlich stehen noch die Erdungsarbeiten für das neue Unterwerk an, bei denen ein Aluminiumseil anstelle eines Kupferseiles als Diebstahlschutzmaßnahme im Handbereich verbaut wird.

„Durch die ausgezeichnete Zusammenarbeit und Unterstützung der ÖBB-Projektleitung konnten die Aufgaben bestmöglich gemeistert werden. Ein besonderer Dank gebührt unseren Montagekollegen, die hier eine Spitzenleistung gezeigt haben. Solch eine Leistung ist nur mit einem starken Team möglich“, sagt Ronald Ehrenhöfer.