E³-Technologie nun auch bei Rhomberg Sersa im Einsatz

Seit Mitte September 2019 ist die Bahnbau Wels im Besitz von zwei Maschinen mit dieser neuen Technologie und wird ihrer Rolle als Maschinenbesitzerin mit großer Bandbreite gerecht.

Die InnoTrans ist diesen September das Epizentrum der Innovationen in der Bahnbranche. Eine dieser Neuheiten ist die E³ Antriebstechnologie der neuen Gleisbaumaschinengeneration von Plasser & Theurer. Seit Mitte September 2019 ist die Bahnbau Wels im Besitz von zwei Maschinen mit dieser neuen Technologie und wird ihrer Rolle als Maschinenbesitzerin mit großer Bandbreite gerecht.

Im Herbst 2019 wurden die beiden neuen Maschinen, eine Stopfmaschine für Gleise und Weichen des Typs Unimat 09-8x4/4S Dynamic E³ auf den Namen „Nadja“ und ein Schotterbewirtschaftungssystem BDS 2000-4 E³ auf den Namen „Hubert“ getauft.

Die beiden Maschinen bestechen nicht nur durch ein neues äußerliches Design, sondern auch durch die umweltfreundliche Hybridtechnologie. E³ steht für „Economic – Ecologic – Ergonomic“ also für „Wirtschaftlich - Ökologisch – Ergonomisch“. Den markantesten Unterschied zur vorhergehenden Maschinengeneration stellt der Einzug der Elektrik als Mittel der Energieversorgung für die Maschinen dar. Immer wenn vorhanden, wird umweltfreundlich Strom von der Oberleitung bezogen. Nur wenn kein Oberleitungsstrom zur Verfügung steht, wird die gesamte Energie durch einen vom Dieselmotor angetriebenen Generator erzeugt. Damit ist eine lückenlose Energieversorgung der Maschinen gewährleistet.

Bei der Unimat 09-8x4/4S Dynamic E³ wurden über die Hybridtechnologie hinaus noch weitere, wesentliche Neuerungen umgesetzt, unter anderem die spezielle Konfiguration der Stopfaggregate. Der Teil „8x4“ in der Maschinenbezeichnung verrät diese bereits. Es stehen bei dieser Maschine acht einzelne Stopfaggregate mit jeweils vier Stopfpickeln zur Verfügung. Die Aggregate sind in Längsrichtung unterteilt, so können nicht nur zwei Schwellen in einem Arbeitsgang, sondern auch einzelne Schwellen bearbeitet werden. Die Querteilung in jeweils vier getrennte Aggregate stellt die Grundlage für volle Flexibilität in der Weichenbearbeitung dar.

Durch ein Schwellenerkennungssystem für den Gleisbereich ist der Bediener nur fallweise zur unmittelbaren Übernahme der Zyklussteuerung gefordert. Dadurch werden die Phasen hoher Konzentration für den Maschinenbediener wesentlich verkürzt.

Ein Weichenstopfassistent rundet den Bedienkomfort der Maschine ab. Zeitaufwändiges, mit hoher Konzentration verbundenes Einrichten der Hebe-Richtrollen bzw. -haken wird durch die Maschinensteuerung übernommen. Der Bediener kann somit seine Aufmerksamkeit voll auf den Stopfvorgang richten.

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